Die Filme von
FILMOSTO - ASCOP und der DWEAG
 
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  Die Filmserien



Schwarz- Weißfilme
 A Serie 001-009 010-019 020-029 030-039    
 B Serie (Kunst) 001-009 010-019         
 B Serie (Wilheklm Busch) 001-009 010-019 020-029 Wilhelm Busch -
Präsentschatulle
 C Serie 001-009


040-049
 D Serie 001-009 010-019



 alte E Serie von Filmosto

Diese Serie wird hier nicht geführt. Es wird aber auf die neue Nummerierung verwiesen!

 E Serie 001-009




 F Serie 001-009




 H Serie  (Humor im Bild) 001-009




 H Serie (Zoologische Gärten) 001-009




 K Serie 001-009 010-019 020-029 030-039 040-049 050-059
 L 001 001-009 010-019 020-029 030-039 040-049 050-059
 L 101 101-109




 L 201 201-209



 L 301 301-309



 L 401 401-409 410-419



 L 501 501-509




 M Serie 001-009 010-019 020-029 Märchen -
Präsentschatulle
 R Serie 001-009 010-019 020-029 Rübezahl -
Präsentschatulle
 W Serie 001-009




 Die Schatullen in sw. No. 1 No. 2 No. 3 No. 4 Busch 1 Busch 2
Das Beste I Das Beste II Das Beste III



R No. II



 unbekannte sw. Filme 001          
 
Hinweis zu der sw. Schatulle "Das Beste"
Es sind mindestens zwei verschiedene Befüllungen dieser Schatulle bekannt, wobei das Dosenlabel identisch blieb. Es gab vermutlich auch noch eine dritte Variante, was aus den Preislisten von 1951-1955 zu entnehmen, oder besser zu erahnen ist.
In diesen Schatullen waren die Filme laut Verzeichnise als "Kurzversion" mit 12 Bildern beigelegt. Belegt sind die Nr. K 20, K 28 und K 38, die es so als Einzelfilme vermurtlich nie gegeben hat. Es ist keine Auswahl von den besten, oder wichtigsten 12 Bildern der Langversionen, sondern nur der Filmanfang mit den ersten 12 Bildern.



>>> handcolorierte Filme <<<

A

01-09
10-19



K

01-09
10-19
20-29
30-39
40-49

M

01-09
10-19
20-29



R

01-09
10-19
20-29



W

01-09






Filme anders Etikettiert und mit anderer Nummerierung
 SK 01-09 01-09          


Die Farbfilme von ASCOP und der DEWAG
 CB
01-09




 CM
01-09 10-19
20-29
30-39
40-49
50-59
Märchen -
Präsentschatulle
 CW
01-09





Filme ohne Nummerierung
 Die Schatullen B 01

No. 1 No. 2 No. 3 No. 4

Zunächst möchte ich hier die Beschriftungen der Filmdosen erläutern.
Die Buchstabenkürzel in den Ecken der Filmdosenlabel haben folgende Bedeutung:

 
V = mit Vorlesezettel
Z = Zwischentitel (zwischen den Bilddias sind Textdias)
L = Leicaformat

  
Hier die Bedeutung der Buchstaben vor den Filmnummern:

                         

A = Reisen und Wandern
B = Kunst
C = Unterhaltung

CB = Color Busch (Wilhelm Busch)

CM = Farbfilme

D = Kulturkunde
E = Naturkunde
H = Humor im Bild
K = Für unsere Kinder

L 101-108 = I. Kennst du Deutschland?

L 201-212 = II. Aus Industrie und Handwerk
L 301-313 = III. Aus der Natur
L 401-415 = IV. Aus der Heimat: Sachsen
L 501-504 V. Kunst
M = Deutsche Märchen
W = Zur Weihnachtszeit
R = Rübezahl

hC = handkolorierte Filme


Bildband- und Preisverzeichnisse von ASCOP

März 1949 April  1955 Oktober 1958


Die wiedergegebene geschichtliche Entwicklung der Firma basiert hauptsächlich auf Vermutungen. Es gibt nur sehr wenig historisches Material. Sollten mir Fehler unterlaufen  sein, was durchaus möglich ist, so bitte ich diese zu entschuldigen. Wer weitere Hinweise hat, oder hier gemachte Fehler verbessern kann, den bitte ich, mich zu kontaktieren.  

Nachdem ich jetzt ein Bildband- und Preis-Verzeichnis von 1949 bekommen habe, stellte ich fest , das einige Filme neu nummeriert wurden. Frei gewordene Nummern wurden zum Teil mit anderen Filmtiteln belegt. Es kommen auch Formatwechsel und  komplette Neugestaltungen vor, was mir das einbringen dieser Filme auf der Homepage erschwert. Um die Übersichtlichkeit dieser ASCOP Seite beizubehalten, wird diese Seite wohl noch einige Zeit eine "Baustelle" bleiben. 


   


Aus der Filmosto - Projektoren G. m. b. H. Dresden A1 entstand nach dem Krieg im Osten der Strahlbild - Vertrieb ASCOP Werner Nowak. Dieser Übergang vollzog sich vermutlich langsam und schrittweise. Aber der Reihe nach.

Der Firmenname "Filmosto - Projektoren G. m. b. H." spricht ja eigentlich dafür, dass Filmosto zumindest in der Hauptsache Projektoren produzierte. Und in der Tat fand ich eine Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1937.




Es wurden natürlich auch Filme Produziert. Es gibt ja zahlreiche davon, die am Anfang und am Ende das alte Logo tragen (siehe Bild oben links). Das es eine Übergangszeit gegeben haben muss, kann ich mit dem Film Nr. A 10 "Der deutsche Rhein" belegen. Am Filmanfang befindet sich nachfolgendes DIA:



und am Ende des Filmes dieses hier:


Und es gab weitere Logos und Textfelder, die am Anfang der "ASCOP Zeit" noch variierten.


Des weiteren gibt es identische Filme mit altem und neuem Logo. Die Filmosto Streifen haben meines Wissens immer den Text zwischen den Bildern. Für die ASCOP Filme wurden Textblätter eingeführt, was die Herstellungskosten enorm senkte, da eine Menge Filmmaterial gespart wurde. 

Die Titel und die Nummerierung der Filme von FILMOSTO und ASCOP blieben gleich. Allerdings gab es teilweise komplette Neuauflagen. Zeigen kann ich es anhand des Filmes Nr. W 05 "Zwölf Englein hatten viel zu tun". Der ursprüngliche Film ist von "Franziska Schenkel" gezeichnet worden. Die Neugestaltung des Filmes übernahm dann natürlich "Elfriede Prasse".


 


Auch die Filmdosen änderten mit der Zeit mehrfach ihr aussehen. Hier die vermutlich älteste Variante:





Es handelt sich dabei noch um eine offene Filmhülse, die auch noch eine andere Nummerierung trägt. Danach kamen dann die geschlossenen Filmschachtel in Gebrauch, deren Aussehen sich ebenfalls ständig wandelte.







Nach dem Krieg blieb zunächst die Labelaufmachung gleich. Doch gab es auf der Dosenunterseite einen zusätzlichen Aufdruck:


  



Es folgte ein Dosenlabel, in deren vier Ecken die Hauptfilmmerkmale durch Buchstaben gegenzeichnet wurden.

  

Es gibt auch Filme mit einer anderen "SK" Nummerierung. Hier handelt es sich um Filme zum Verleih.


 


Das "V" oben links bedeutet hier "mit Vortragszettel". Das  "Z" bedeutet dagegen mit Zwischentitel". Oben rechts bedeutet das "L" Leicaformat. Die beiden unteren Eckbeschriftungen erklären sich ja von selbst.

Für die früheren, >>> handkolorierten Filme <<< nutzte man die Dosenlabel der entsprechenden Epoche. Sie hoben sich aber durch farbige Schrift von den übrigen ab. Teilweise wurden sie auch nur  mit Hilfe von Buntstiften markiert und der neue Verkaufspreis handschriftlich vermerkt. Es können theoretisch alle Filme handkoloriert vorkommen. Ich vermute, dass das Kolorieren in Heimarbeit durchgeführt wurde.


  


Die Farbgebung trägt immer die Handschrift des Koloristen. Gleiche Filme kommen so auch in unterschiedlichen Farbgebungen vor.






Hier möchte ich noch ein Beispiel eines FILMOSTO Filmes zeigen. Bei ihm wurden logischerweise nur die Bilder koloriert.




Eine spätere Generation der Filmschachteln erhielt dann ein Coverbild, was natürlich weitaus dekorativer war. Diese Form wurde auch für die Farbfilme beibehalten. Hier taucht auch schon die nächste Frage auf. Warum sind die Farbfilme von ASCOP und DEWAG identisch? Wurde ASCOP von der DEWAG übernommen? Auch die Foto Dosencover sind bei beiden Firmen identisch. Nur der Text wurde neu verfasst. Erstaunlicherweise findet man des öfteren DEWAG Filme, denen noch ein ASCOP Textblatt beiliegt. Das scheint zumindest die Übernahmetheorie zu bestätigen.

Ich habe mich daher entschlossen, die Farbfilme der DEWAG und von  ASCOP hier zusammenzufassen.


 


Auch die Filmschatullen wurden mit der Zeit angepasst. Zunächst wurde bei der DEWAG Schatulle das alte ASCOP Label übernommen. Später jedoch durch ein einfacheres ersetzt.

ASCOP Schatulle



DEWAG Schatulle altes Label  DEWAG Schatulle neues Label





Weitere DEWAG Erzeugnisse




Die DEWAG hatte einen sehr umfangreichen Geschäftsbereich, der von Taschenkalendern, Stadt- und Landkarten, Filmprogrammen und Kino Werbedias ging. Als Beispiel zeige ich hier mal ein solches DIA.



Ebenfalls bekannt dürften auch die vielen "Kinotrailer" (Werbefilme) sein, die als Vorspann liefen. Es ist mir gelungen, an ein Originalband heran zu kommen und dieses mit meinen bescheidenen Mitteln zu digitalisieren. Ich bitte die nicht ganz so gute Qualität zu entschuldigen.


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Wenn man schon die Fototechnik besitzt und freie Kapazitäten hat, ist es nur logisch, wenn man sie für weitere Geschäftsbereiche nutzt. Hergestellt wurden die Filme im Berliner Betriebsteil.


Die Textblätter dagegen kamen aus dem Dresdner Betriebsteil.






Welche Rolle die Staatliche Fotothek Dresden, auch Landesbildstelle Sachsen genannt,  im Unternehmen spielte, und wie die Zusammenhänge sind, kann auch ich nur raten und unterlasse es daher. Fakt ist jedoch, dass im ASCOP Filmverzeichnis vom Oktober 1958 die Filme der Fotothek mit aufgeführt wurden. Es besteht also zumindest ein Zusammenhang und ich ordne diese Filme zumindest vorläufig diesem Thema mit zu. Filme der Staatlichen Fotothek sind aber auch parallel bei >>> DREI-RING-BILDSCHAU <<< geführt.


St 01 - 09 St 10 - 19