FILMOSTO, ASCOP, DWEWAG
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Aus der Filmosto - Projektoren G. m. b. H. Dresden A1 entstand nach dem Krieg im Osten der Strahlbild - Vertrieb ASCOP Werner Nowak. Dieser Übergang vollzog sich vermutlich langsam und schrittweise. Aber der Reihe nach. Der Firmenname "Filmosto - Projektoren G. m. b. H." spricht ja eigentlich dafür, dass Filmosto zumindest in der Hauptsache Projektoren produzierte. Und in der Tat fand ich eine Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1937.
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Es wurden natürlich auch Filme Produziert. Es gibt ja zahlreiche davon, die am Anfang und am Ende das alte Logo tragen (siehe Bild oben links). Das es eine Übergangszeit gegeben haben muss, kann ich mit dem Film Nr. A 10 "Der deutsche Rhein" belegen. Am Filmanfang befindet sich nachfolgendes DIA:
und am Ende des Filmes dieses hier:
Des weiteren gibt es identische Filme mit altem und neuem Logo. Die Filmosto Streifen haben meines Wissens immer den Text zwischen den Bildern. Für die ASCOP Filme wurden Textblätter eingeführt, was die Herstellungskosten enorm senkte, da eine Menge Filmmaterial gespart wurde. Die Titel und die Nummerierung der Filme von FILMOSTO und ASCOP blieben gleich. Allerdings gab es teilweise komplette Neuauflagen. Zeigen kann ich es anhand des Filmes Nr. W 05 "Zwölf Englein hatten viel zu tun". Der ursprüngliche Film ist von "Franziska Schenkel" gezeichnet worden. Die Neugestaltung des Filmes übernahm dann natürlich "Elfriede Prasse".
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Auch die Filmdosen änderten mit der Zeit mehrfach ihr aussehen. Hier die vermutlich älteste Variante:
Nach dem Krieg blieb zunächst die Labelaufmachung gleich. Doch gab es auf der Dosenunterseite einen zusätzlichen Aufdruck:
Es folgte ein Dosenlabel, in deren vier Ecken die Hauptfilmmerkmale durch Buchstaben gegenzeichnet wurden.
Das "V" oben links bedeutet hier "mit Vortragszettel". Das "Z" bedeutet dagegen mit Zwischentitel". Oben rechts bedeutet das "L" Leicaformat. Die beiden unteren Eckbeschriftungen erklären sich ja von selbst. Für die früheren, >>> handkolorierten Filme <<< nutzte man die Dosenlabel der entsprechenden Epoche. Sie hoben sich aber durch farbige Schrift von den übrigen ab. Teilweise wurden sie auch nur mit Hilfe von Buntstiften markiert und der neue Verkaufspreis handschriftlich vermerkt. Es können theoretisch alle Filme handkoloriert vorkommen. Ich vermute, dass das Kolorieren in Heimarbeit durchgeführt wurde.
Die Farbgebung trägt immer die Handschrift des Koloristen. Gleiche Filme kommen so auch in unterschiedlichen Farbgebungen vor.
Hier möchte ich noch ein Beispiel eines FILMOSTO Filmes zeigen. Bei ihm wurden logischerweise nur die Bilder koloriert.
Eine spätere Generation der Filmschachteln erhielt dann ein Coverbild, was natürlich weitaus dekorativer war. Diese Form wurde auch für die Farbfilme beibehalten. Hier taucht auch schon die nächste Frage auf. Warum sind die Farbfilme von ASCOP und DEWAG identisch? Wurde ASCOP von der DEWAG übernommen? Auch die Foto Dosencover sind bei beiden Firmen identisch. Nur der Text wurde neu verfasst. Erstaunlicherweise findet man des öfteren DEWAG Filme, denen noch ein ASCOP Textblatt beiliegt. Das scheint zumindest die Übernahmetheorie zu bestätigen. Ich habe mich daher entschlossen, die Farbfilme der DEWAG und von ASCOP hier zusammenzufassen.
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Auch die Filmschatullen wurden mit der Zeit angepasst. Zunächst wurde bei der DEWAG Schatulle das alte ASCOP Label übernommen. Später jedoch durch ein einfacheres ersetzt.
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Welche Rolle die Staatliche Fotothek Dresden, auch Landesbildstelle Sachsen genannt, im Unternehmen spielte, und wie die Zusammenhänge sind, kann auch ich nur raten und unterlasse es daher. Fakt ist jedoch, dass im ASCOP Filmverzeichnis vom Oktober 1958 die Filme der Fotothek mit aufgeführt wurden. Es besteht also zumindest ein Zusammenhang und ich ordne diese Filme zumindest vorläufig diesem Thema mit zu. Filme der Staatlichen Fotothek sind aber auch parallel bei >>> DREI-RING-BILDSCHAU <<< geführt.
Die Filmserien
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